Grönland und der Rohstoffhunger
Vortrag und Gespräch Volkshochschule in Kooperation mit Terre des Hommes e.V.
Spätestens seit Donald Trump Ansprüche angemeldet hat, ist Grönland in aller Munde. Die größte Insel der Welt mit ihren rund 56.000 meist indigenen Einwohner:innen und ihrem im Inland bis zu 7 km dicken Eisschild ist aufgrund ihrer Lage nicht nur von strategischer Bedeutung: Ihr im Zuge des fortschreitenden Klimawandels abschmelzendes Eis treibt die Phantasie über leicht zugänglicher wichtiger Rohstoffe und weckt international Begehrlichkeiten. Gleichzeitig versucht die grönländische Bevölkerung, sich endgültig von ihrer ehemaligen Kolonialmutter Dänemark zu lösen. Dabei droht sie zum Spielball der Weltpolitik zu werden.
Ausgehend von zwei Reisen nach Grönland im Abstand von 15 Jahren beleuchtet die Naturwissenschaftlerin Regina Hewer die Frage, wie sich die Insel und das Leben auf ihr in den letzten Jahren verändert hat. Sie geht auf die Geschichte der dort lebenden Inuit ein und zeigt die grandiose Natur, die alles Leben auf der Insel prägt. Anhand von Erfahrungen anderer indigener Völker entwirft sie ein Szenario der Auswirkungen eines weitgehend ungezügelten Rohstoffabbaus auf Natur und Lebensweise der Menschen. Sie schildert aber auch, welche Strategien Betroffene in anderen Regionen anwenden, um sich, ihre Lebensweise und ihr Land zu schützen.
Anmeldeschluss: 27.10.2026
Status: 
Kursnr.: 26H11211
Beginn: Mi., 04.11.2026, 19:00 - 21:15 Uhr
Termine: 1
Kursort: Volkshochschule; 053 A
Gebühr: 6,00 €
Lloydstr. 15
27568 Bremerhaven
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