Religiöser Fundamentalismus: Gewalt im Namen Gottes
Wochenendseminar
Der Fundamentalismus – gleich welcher Couleur – hält an starren dogmatischen und traditionellen Grundsätzen fest und lehnt den Modernismus ab. Als Fundamentalisten werden Gruppen oder Personen bezeichnet, die sich auf die „Fundamente“ einer Religion (z.B. Bibel, Koran, Thora) beziehen, diese wörtlich nehmen verbunden mit einem absoluten Wahrheitsanspruch und der Abwertung anderer Lebenswelten und Ansichten. Fundamentalistische Gruppen oder Strömungen reduzieren komplexes, vielfältiges Leben auf simple Schwarz-Weiß-Antworten.
Wir wollen die aktuell bekanntesten Erscheinungsformen des religiösen und politischen Fundamentalismus (Evangelikale Nationalisten, jüdisch messianische Siedler, Salafisten, IS und Al-Qaida-Kämpfer u.a.) kennen und beurteilen lernen, indem wir nach den Kennzeichen von Fundamentalismus fragen: Welche Gemeinsamkeiten / Unterschiede gibt es? Was sind die Kriterien, die Gruppen zu fundamentalen machen? Einzelne fundamentalistische Gruppen und Personen und deren Wirken und Ziele werden gesondert betrachtet. An aktuellen Beispielen, die einer näheren Prüfung unterzogen werden sollen, besteht kein Mangel.
Karl H. Asbrock ist Bremerhavener und studierter Theologe. Seit über 20 Jahren lehrt er nebenberuflich an verschiedenen Bildungseinrichtungen neben den Fächern „Religion“ und „Politik“ besonders „Ethische Philosophie“. Er ist emeritierter evangelischer Pfarrer, Kommunikationswirt und Mediator.
Anmeldeschluss: 29.10.2026
Status: 
Kursnr.: 26H11703
Beginn: Sa., 07.11.2026, 11:00 - 15:30 Uhr
Termine: 1
Kursort: Volkshochschule; 053 A
Gebühr: 17,10 €
Lloydstr. 15
27568 Bremerhaven
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